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Erntemethoden

Torfprodukte - Erntemethoden

Sodentorf

Bei der Sodentorfernte wird der Torf in Blöcken (Soden) moorfrisch gebaggert oder gestochen und anschließend zum Trocknen auf den Feldern ausgelegt. Unter mehrmaligem Wenden brauchen die Soden eine Trocknungszeit von mindestens einem Jahr, um ihren Wasserhaushalt von 90 % auf etwa 50 - 60 % zu reduzieren. Erst dann werden die Soden im Werk zerkleinert und in den gewünschten Fraktionen abgesiebt. Durch diese Erntemethode werden die besonders wertvollen groben Torfstrukturen gewonnen.


Grubbertorf

Bei dieser Erntetechnik wird die Oberfläche der Erntefelder mit speziellen Zinken-, Scheiben- oder Sterneggen aufgerissen, um möglichst viele grobe Torfstückchen zu gewinnen. Der weitere Ernteprozess verläuft ähnlich wie bei der Frästorfernte.


Frästorf

Bei der Frästorfernte werden in den Sommermonaten 1 - 2 cm starke Schichten der Torffelder abgefräßt und anschließend mit „Löffelwendern“ mehrmals zum Trocknen gewendet. Vakuumsauger tragen den getrockneten Frästorf zur Lagerung in große Sammelmieten zusammen. Je nach Witterung können 20 - 40 Ernten pro Saison erwartet werden.


Schwarztorf

Die Gewinnung von Schwarztorf unterscheidet sich von der Weißtorfernte dadurch, dass der Torf nur durch die nachhaltige Einwirkung von Frost (Frostgare) seine guten Eigenschaften gewinnt. Die Verbesserung der kapillaren Struktur, und mit ihr die hohe Wasser- und Luftkapazität zeichnen einen guten Schwarztorf aus.

terracult - Frästorfernte
terracult - Sodentorfernte